Fotoschauen übers Pilgern

Nachstehend eine Kurzangabe über Inhalt und Dauer der Fotoschauen meiner Pilgerreisen. Bei Interesse nehmen Sie bitte über den Button „Kontakt " Verbindung mit mir auf.

Advent im Frankenland
Die stimmungsvollsten mittelalterlichen Städte zwischen Bamberg und Rothenburg ob der Tauber…

(Dauer: 55 Min.)
Mittelalterliche Kleinode mit schmuckem Fachwerk, engen Gassen und malerischen Winkeln inmitten historischer Baudenkmäler ... Während viele Altstädte am Main das ganze Jahr über ohnehin schon recht idyllisch anmuten, ist das romantische Gepräge im Advent sogar noch steigerungsfähig.

Und das alles verbunden mit einer Flussreise auf dem Main verspricht ein entspanntes Erleben all dieser Pracht - zumal die sprichwörtliche „mainfränkische Gemütlichkeit" auch an Bord Einzug halten wird.

Die Reise führt zu den kunstgeschichtlichen Höhepunkten von Bamberg über Coburg und Schweinfurt in das Romantik-Idyll Rothenburg ob der Tauber und nach Würzburg.

 

„Es begab sich aber zu der Zeit…“
Advent- und Weihnachtsbräuche

(Dauer: 48 Min.)
„ Es begab sich aber zu der Zeit..." Sieben Worte, die unmittelbar Erinnerungen an Weihnachten auslösen. Viel zitiert, aber nicht allen bekannt, dass dies die ersten Worte des Weihnachtsevangeliums nach Lukas in der Übersetzung von Martin Luther sind: Die Geburt Christi, die Verkündigung von Hoffnung und Frieden.
Advent, von Adventus Domini, Ankunft des Herrn, ist die Zeit, in der sich die Christenheit auf das Fest der Geburt Jesu von Nazareth vorbereitet. Im Lauf der Zeit haben sich dazu Bräuche herausgebildet. Brauch kommt übrigens aus dem mittelhochdeutschen „bruchian" und bedeutet „genießen". Mit dem Advent beginnt also eine Zeit die man nicht übergehen soll, sondern begehen.
Die Multimediaschau zeigt allerlei Wissenswertes zum Advent und Adventkranz, zu den Barbarazweigen, Nikolo und Krampus, zum Weihnachtsbaum, zur Weihnachtskrippe und den Weihnachtsgeschenken, wie es zum Weihnachtstag am 25. Dezember kam...

Ein Hauch von Göttlichkeit
Am Caminho Portugues von Lissabon nach Santiago de Compostela

(Dauer: 63 Min.)
Viele Wege führen seit Hunderten von Jahren zu einer der wohl bekanntesten Pilgerstätten der Christenheit, zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela ... Ein Sprichwort sagt, „Jeder Pilgerweg beginnt dort wo du stehst!". Und da das gerade in Lissabon der Fall ist, folgen wir dem portugiesischen Jakobsweg „Caminho Portugues" nach Santiago.

Die Route führt von Lissabon über Fatima und Coimbra nach Porto. Nachdem wir bei Tui die spanische Grenze überquert haben sind wir kurz danach in Santiago de Compostela. Höhepunkt unserer Pilgerfahrt wird die Osterfeier im Dom zu Santiago sein. Abschließen werden wir die Pilgerreise am „Ende der Welt", in Finisterre.

Spirituell begleitet wird diese Kultur- und Pilgerreise von Prof. Dr. Karl Essmann.

Armenien
Wilde Schönheit im ersten Christenland

(Dauer: 59 Min.)
Armenien ist eines der ältesten Kulturvölker der Welt am Kreuzungspunkt zwischen Europa und Asien. Im Jahre 301 nahm König Tiridates das Christentum an und Armenien wurde zum ersten christlichen Staat der Welt. Es folgte eine lange Zeit der Eroberungen und Verfolgungen und gipfelt in Genozid und Vertreibung der Bevölkerung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Doch die Armenier überlebten auch in der Diaspora, zusammengehalten durch die gemeinsame Sprache und ihren christlichen Glauben.
Armeniens wechselvolle Geschichte ist durchwoben von Sagen und Sagenhaftem rund um den Berg Ararat und die Seidenstraße im armenischen Hochland.
Die Reise führt zu zahlreichen Kulturdenkmälern, Kirchen und Klöstern in einer ganz eigenen Formensprache und beeindruckt mit einer wilden, atemberaubenden Naturlandschaft.

Die Via Regia
Mit dem Fahrrad auf dem Ökumenischen Pilgerweg durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

(Dauer: 60 Min.)

Die mittelalterliche Handelsstraße Via Regia war eine unter königlichem Recht stehende Straße und durchzog den mitteldeutschen Raum. Auf ihr gingen nicht nur Könige, Krieger und Händler, auch Pilger folgten ihr.

Der heutige Ökumenische Pilgerweg orientiert sich am historischen Verlauf der Via Regia. Er beginnt in der östlichsten Stadt Deutschlands in Görlitz an der Neiße, führt durch die Oberlausitz über Bautzen und Wurzen quer durch den Freistaat Sachsen. Kurz nach Leipzig wechselt er nach Sachsen-Anhalt. Wir kommen durch die alte Bischofsstadt Merseburg an der Saale und über die Domstadt Naumburg in das geschichtsträchtige Gebiet von Eckartsberga und schließlich in den Freistaat Thüringen und seine Hauptstadt Erfurt. Über die Residenzstadt Gotha gelangen wir nach Eisenach. 900 Jahre deutsche Geschichte begegnen uns hier. Hier lebte die heilig gesprochenen Elisabeth, hier befindet sich die Wartburg, auf der Martin Luther in nur elf Wochen das Neue Testament aus dem griechischen Urtext in die deutsche Sprache übersetzte, hier wurde Johann Sebastian Bach geboren, hier hielten sich Richard Wagner auf viele andere auf....

 

Das Heilige Land
Eine Studien-, Kultur- und Pilgerreise

Die Reise führt zu den historischen und religiösen Stätten von Judentum, Christentum und Islam in einem 10000 Jahre alten Kulturland zwischen Mittelmeer, Totem Meer und Jordan. Die Fotoschau zeigt die wesentlichen geschichtlichen, geografischen und religiösen Hintergründe auf unterlegt sie mit den jeweiligen Schriftstellen.
Der Hl. Hieronymus schrieb nach seiner Pilgerreise im Jahre 385: „Wer mit eigenen Augen Judäa gesehen hat und wer die Lage der alten Städte und ihre Namen kennt, der wird die heiligen Schriften besser verstehen".

Auf dem Pilgerweg nach Tschenstochau
Eine Reise in die geistliche Hauptstadt Polens zur Schwarzen Madonna

(Dauer: 62 Min.)
Schon bald nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs" wurde der Gedanke eines grenzüberschreitenden mitteleuropäischen Pilgerwegs geboren. Er sollte die drei großen nationalen Marienwallfahrtsziele Österreichs, der Slowakei und Polens miteinander verbinden, nämlich Mariazell, Levoca, dem ehemaligen Leutschau und Czestochowa (Tschenstochau).
Diese Pilgerreise unternahm ich mit dem Fahrrad, allerdings nicht von Mariazell und auch nicht von Wien aus, sondern von Wiener Neudorf, weil jeder Pilgerweg vor der eigenen Haustüre beginnt und ich Mariazell schon mehrmals erwandert habe.

Spurensuche in Anatolien
Von Aphrodisias über Ephesus und Laodikea nach Antalya

(Dauer: 55 Min.)
Der westliche Teil der Türkei ist geschichtsträchtiger Boden; in keiner anderen Region des Landes befinden sich so viele bedeutende Ausgrabungsstätten wie hier...
Bei unserer Reise werden wir zahlreiche Schauplätze der Antike kennen lernen, wir werden in Laodikea und Ephesus nach biblischen Spuren der Apostel Paulus und Johannes sowie der Muttergottes suchen und ganz nebenbei landschaftliche und kulturelle Höhepunkte Anatoliens entdecken. Wir besuchen Aphrodisias, eine der Hauptstätten des Aphroditekults, das hübsche Bergdorf Sirince, Izmir und Antalya.
Ach ja, damit ich's nicht vergess‘: Anatolien heißt übersetzt „Land der aufgehenden Sonne". Die Türken sagen zu ihrer Heimat auch „Anadolu", was so viel wie „Land der vielen Mütter" bedeutet. Schön, nicht wahr?

Jakobsweg (Camino Francés)
820 km zu Fuß nach Santiago de Compostela

(Dauer: 62 Min.)
Irgendwo habe ich gelesen, dass jeder Pilgerweg vor der eigenen Haustüre beginnt.
Da steckt ein tieferer Sinn drin, dachte ich und beschloss es den Pilgern des Mittelalters gleichzutun und von zu Hause zum Grab des Heiligen Jakobus nach Santiago de Compostela zu pilgern und zwar in zwei Etappen. Mit dem Rad von Wr. Neudorf nach Biarritz an der französischen Atlantikküste und im Jahr darauf von Biarritz über die Pyrenäen zu Fuß nach Santiago de Compostela.
Die Fotoschau zeigt die wichtigsten sakralen Bauwerke, die herrliche Natur, schildert die Begegnungen mit den Menschen sowie meine Erlebnisse und Gedanken während der 27tägigen Pilgerreise.

Jakobsweg (Camino del Norte)
Von Cóbreces nach Santiago de Compostela und ans „Ende der Welt"

(Dauer: 58 Min.)
Neben dem „Camino Francés" gibt es viele andere berühmte Pilgerwege nach Santiago. Die Via de la Plata zum Beispiel, die Via Podiensis, Via Tolosana, Via Lemovicensis usw. Nach dem Camino Francés nahm ich den „Camino del Norte" unter die Füße. Er führt entlang der nördlichen spanischen Atlantikküste von Irun über Bilbao und Santander nach Santiago...
Auf der Fassade der Santiago-Kathedrale sieht man das Christus-Symbol, in dem das Alpha und Omega sich umkehrt in Omega und Alpha. Was nur bedeuten kann, dass das Ende des Weges nach Santiago der Anfang eines neuen Lebensweges ist, den ich nun gehen soll.

 

Via Francigena
Über den Großen St. Bernhard-Pass in die Ewige Stadt

(Dauer: 84 Min.)
Die Via Francigena wird erstmals 876 n. Chr. schriftlich erwähnt und ist der wichtigste Pilgerweg von Nordeuropa nach Rom. Auf diesem Pilgerweg mussten hohe kirchliche Würdenträger, Adelige oder zukünftige Könige nach Rom reisen, um rechtmäßig ihre neuen Ämter und Würdentitel entgegenzunehmen.
Nach Überwindung des Großen St. Bernhard-Passes führt der Weg durch das Aostatal und die Poebene immer südwärts durch malerische Landschaften nach Pavia und Piacenza und schließlich über den Cisa-Pass in die Toscana. Lucca, San Miniato, Moteriggioni und Siena werden besichtigt, bis ich nach rund 1000 km auf dem Rad Rom erreiche. Hier nehme ich in der Sakristei des Petersdoms zwar keinen Würdentitel entgegen, aber den Abschlussstempel in meinen Pilgerpass.

Der oberösterreichische Mariazellerweg

(Dauer: 32 Min.)
Nach dem Wiener Mariazellerweg wollte ich einmal eine neue Strecke gehen, packte Mitte April den Rucksack und fuhr auf den Pöstlingberg. Jahreszeitmäßig für diesen halbalpinen Weg etwas zu früh, wie sich herausstellen sollte.
Der Oberösterreichische Mariazellerweg beginnt beim Altar der Wallfahrtsbasilika „Sieben Schmerzen Mariä" am Pöstlingberg. Er führt hinunter nach Linz, über das Stift St. Florian nach Steyr, weiters über Waidhofen/Ybbs und Lunz am See nach Lackenhof und schließlich über den Ötscher nach Mariazell.

 

Der burgenländische Mariazellerweg

(Dauer: 21 Min.)
Ausgangspunkt des burgenländischen Mariazellerweges ist der Kalvarienberg in Eisenstadt bei der Haydnkirche. Interessant ist die Entstehungsgeschichte: Im Jahre 1674 ließ Paul Esterházy auf diesem Hügel eine Kapelle zu Ehren der heiligen Apollonia errichten. Hier nahm der Fürst Abschied, wenn er eine seiner vielen Wallfahrten nach Mariazell antrat. Ich beginne ebenfalls meine Wallfahrt in der Kirche.
Auf Güterwegen geht's durch Weinberge und Felder, vorbei an alten Bildstöcken und Kapellen über Pöttsching nach Pitten. Nach Durchwanderung der Johannisbachklamm wandere ich über Grünbach auf die Mamauwiese am Schneeberg. Beim Aufstieg zur Gscheidlhöhe führt der Weg entlang unzähliger, von Wallfahrern mit Erinnerungstafeln geschmückter Bäume. Später geht's durch eine ruhige beschauliche Urlandschaft, eines der letzten Urbiotope Österreichs. Dieses Wegstück eignet sich besonders zum Meditieren, zum ehrfurchtsvollen Schauen und Lauschen.
Wenig später bin ich da - bei ihr - bei der Magna Mater Austriae.

 

Der niederösterreichische Mariazellerweg

(Dauer: 44 Min.)
Diese Pilgerreise verlief aufgrund der Wetterbedingungen ganz anders als alle vorhergehenden.
Genauso wie immer aber war das intensive Erleben des Wunders Natur, der Hilfsbereitschaft der Menschen und das Erlebnis, von wildfremden Menschen beherbergt und bewirtet zu werden. Wem solche Gastfreundschaft widerfährt, der vergisst sie sein Leben lang nicht. Schließlich die Muße des Wanderns, das Nachdenken und Meditieren und die Freude über das Ankommen bei der Mater Magna Austriae.

Eine Reise zu den Pilgerstätten in Medjugorje, Zadar und Dubrovnik

(Dauer: 55 Min.)
Unsere Reise führt über die kroatischen Städte Zadar und Dubrovnik zur Gospa nach Medugorje in Bosnien-Herzegowina. Und weil Mostar nur ein paar Kilometer entfernt ist, besuchen wir auch diese Stadt, die im Bosnienkrieg durch die Zerstörung der weltberühmten, über 400 Jahre alten Stari most traurige Berühmtheit erlangt hat.
In Zadar pilgern wir zu den beiden Stadtpatronen Hl. Simeon und Hl. Anastasia und nach einem Rundgang auf der Dubrovniker Stadtmauer und den Stradun beten wir beim Hl. Blasius. Höhepunkt der Pilgerreise ist Medjugorje. Wir besteigen den Kreuzberg und den Berg der Erscheinung, besuchen Gottesdienste und meditieren bei Anbetungen.
Diese Reise war spirituell sowie kulturell gleichermaßen berührend und interessant - eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.

Tätige Nächstenliebe

(Dauer: 53 Min.)
Angefangen hat alles 1978 bei der Hl Messe in der Pfarrkirche von Wr. Neudorf. Frau Gerti Marchart lernt das Ehepaar Marika und Thomas Varföldi aus Ungarn kennen. Bei einem Besuch der Verföldis in Érd bei Budapest wird Gerti Marchart die große Not drüben und die Fülle hier in Österreich bewusst. Mit kleinen Paketen aus ihrem Überfluss versucht sie daraufhin die Not drüben etwas zu lindern.
Aber dann rutscht Marika eines Tages aus und bricht sich den Oberschenkelhals. Ein Bein bleibt steif und das andere durch eine begonnene Multiple Sklerose gelähmt. Eines Tages erzählt sie ihrer Freundin Gerti, dass Thomas sehr besorgt sei, weil ihre Kräfte so nachließen. Ein elektrischer Rollstuhl wäre zwar wunderbar, aber für sie absolut unerschwinglich. „Diese Worte sind in mich hineingefallen und haben mich nicht mehr los gelassen. Da ist ein Mensch, der Hilfe braucht. Was ist da zu tun?" erzählt Gerti Marchart. Und es entsteht eine Idee die in der Folge tausenden von Menschen in drei Ländern Segen bringen soll...

siehe auch Fotoschauen über Kultur- und Erlebnisreisen